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30.03.2016

Junghans Meister Driver – nicht einfach nur weils schön ist

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Die Junghans Meister hat ein neues Familienmitglied bekommen - Junghans Meister Driver: mit Handaufzug und kleiner Sekunden, Junghans Meister Driver Handaufzug und mit Automatikwerk und Stoppfunktion, Junghans Meister Driver Chronoscope.

Retro, elegant, voll schön, stilvoll, beeindruckend. Das sind zusammengefasst die ersten Reaktionen, die ich um mich herum wahrnehme als ich die Uhr auf der Uhrenmesse Baselworld zu Gesicht bekomme. Aber auch ein „altbacken“ höre ich neben mir.

Wir auf der Messe haben es einfach: Die kleinen Oldtimer Modellautos, die als Deko um die Uhr stehen, machen die Verbindung des Designes zu der Automobilbrache sofort sichtbar, so dass die liebevollen Details klar erkennbar sind: Die farblichen Lackierungen, die Zifferblätter im Tacho-Look, die Leder Art mit den Lochungen auf der Rückseite, die großen Minuten- und Stundenzahlen. Junghans und das Automobil – eine Verbindung, die bereits Ende des 19. Jahrhunderts mit dem Kauf einer der ersten Daimler-Probewagen begann. Für das zweite Auto, einen viersitzigen Moto-Viktoiawagen musste der Firmengründer Erhard Junghans die Schneckengetriebelenkung selbst produzieren, um in diesem Fahrzeug ein Lenkrad zu verwenden. Ab 1908 produzierte Junghans Autouhren, die gleichzeitig als eine Art Tachometer-Ersatz dienten. Heute haben die Eigentümer der Uhrenfabrik Junghans, Dr. Hans-Jochen und Hannes Steim, eine Autosammlung, die einen Querschnitt aus 110 Jahren Automobilgeschichte aufzeigen.

Vor allem der Maybach-Klassiker der 1930er Jahre und Modell aus den 1950er Jahren dienten als Inspiration für die Junghans Meister Driver Kollektion.

Eine schöne Geschichte um diese Kollektion. Das ist ein bisschen wie mit gutem Wein: Wenn man die Geschichte darum erzählt bekommt, schmeckt er nicht unbedingt besser, aber der Genuss ist ein anderer. So auch hier. Was ist ohne Modellautos drum rum, fehlt das was? Mir sind Autos egal. Ich gehöre zu den Personen, die auf die Frage welches Auto ich fahre EIN WIEßES antworte. Die Junghans Meister Driver Modelle gefallen mir durchgehend. Am besten die Modelle in den Beigetönen. Egal von welchem Auto deren Gestaltung inspiriert wurde.

Kein Autoliebhaber, eher Uhrenliebhaber. Deshalb sind für mich neben der netten Geschichte um die Autos die technischen Daten genauso interessiert: Die drei Chronoscope Modelle sind mit einem Automatikwerk J880.3 ausgestattet, der Chronoscope misst mit der Zentralen Stoppsekunde bis zu 30 Minuten (auf 9 Uhr). Das Sichtfenster im Gehäuseboden gibt den Blick auf das Uhrwerk frei: gebläute Schrauben, Rhodiumpattierung, Rotor mit Junghans Logo-Gravur und Streifenschliff, die Brücken fein dekoriert. Die Junghans Driver Handaufzug hat ein Werk J815.1 (Basiskaliber ETA 7001 Preseux), sie ist mit 37,7 mm und 7,3 mm Stärke feiner als der Chronoscope, der aber mit 40 mm Durchmesser auch alles andere als groß wirkt.

 

Meine Meinung nach eine sehr gelungene Erweiterung und eine Bereicherung der Junghans Meister Kollektion. Vor allem: Nicht nur für Automobilfans! Und altbacken? Nein. Dieser Retro-Look muss einem nicht gefallen, er ist aber sicher zeitgemäß, denn absolut modern.

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11.03.2015

Swatch Touch Zero One: Die erste Swatch Smartwatch – nur für Volleyballer?

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Auf diese News haben wir gewartet: Gleichzeitig mit der Apple Watch lanciert auch Swatch die erste Smartwatch. Eine Smartwatch für Beachvolleyballspieler: Swatch Touch Zero One. Erster Gedanke: Wer braucht denn sowas? Wer spielt denn schon Beachvolleyball? Zweiter Gedanke: Eigentlich eine gute Idee. Will man eine Smartwatch für jedermann machen, fehlt dem jedermann immer irgend etwas – das sehen wir an der hiesigen Diskussion über die Apple Watch. Der eine braucht den komischen Schrittzähler nicht, dem nächsten sind die 18 Stunden Akkuleistung zu wenig, der dritte möchte die Uhr gerne mit Edelstahlarmband und fragt sich, wie denn zum Henker ein Edelstahlarmband 500 EUR kosten kann.

Warum also nicht? Eine Smartwatch nur für den Volleyballer. Dem Volleyballer am Strand. Die Uhr zählt die Schritte des Trägers, berechnet daraus, wie viele Meter der Spieler zurückgelegt hat und natürlich wie viele Kalorien hierzu verbraucht wurden. Darüber hinaus misst die Swatch Touch Zero aber auch die Kraft, die beim Baggern aufgewendet wird – und, wie nett eigentlich: Wie häufig der Träger in die Hände geklatscht hat. Die Uhr ist also nicht nur für alle Beachvolleyball-Spieler, sondern auch für deren Fans der perfekte Begleiter - und dabei auch noch sympatisch: Hat man ein Trainingziel erreicht, darf man ein Eis zur Belohnung haben. Alle Infos werden natürlich via Bluetooth an das Smartphone gesendet.

 Und wer braucht die Swatch Touch Zero One? Natürlich nicht nur der Beachvolleyballer, sondern jeder trendbewusste Mensch, der eine sportliche Uhr in bunten, sonnigen Farben sucht, die doch tatsächlich neben all den netten High-Tec-Spielchen Zeit und Datum anzeigt – und das alles auf dem Touch-Screen.

Ich bin mir sicher, der Zero One werden Swatch Touch Zero Two bis NintyNine folgen. Und sie werden smarter und smarter werden. Die nächste Smartwatch von Swatch wird schon vor Ende Mai 2015 erwartet.

29.01.2015

Daniel Wellington Uhren: Darf ich Preppy?

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Jede Zeit hat ihre Mode-Erscheinungen. My Boshi Mützen im Winter, Tankinis im Sommer, Loops für die Mädchen, Cars für die Jungen, Schwarz trugen früher die Waver, heute die Emos. Vieles gab es schon früher mal und kommt nur in bestimmten Zyklen etwas abgewandelt unter anderem Namen wieder.

Das gilt auch für Uhren. Bei mir sollten sie mal groß sein, dann wieder dezent, mal musste es eine Casio mit Taschenrechner sein, dann eine Baby-G-Shock mit Nylonarmband, ohne Swatch Uhr wollte weder ich als Teeny noch meine Oma leben und so eine Ice Watch brachte doch eine schöne Farbe an den Strand – natürlich passend zum Tankini. Ich kann mich dabei aber nicht erinnern, dass sich die Marke am Handgelenk meinem Look anpasste. Heißt, in der Flower-Power-Phase war es die bunte Uhr, in Zeiten der unpolitischen Popper-Coolness war es etwas ruhiger am Handgelenk, aber die Uhrenmarke war egal – Hauptsache die Burlington-Socke war am Start.

Und jetzt schau ich mir die Daniel Wellington an: Klassische Uhren mit elfenbeinfarbenem Zifferblatt, minimalistisch, dänisch angehaucht, dezente Indexe, schmale Zeiger. Das ultraflache Gehäuse gibt es in drei verschiedenen Größen. Mit 26 und 36mm Durchmesser als Damenuhr, mit 40mm als Herrenuhr. Wobei die Herrenuhr durch die geringe Stärke der Gehäuse auch das Damenhandgelenk stilvoll kleidet. Die Edelstahlgehäuse gibt es in Silber oder Roségold. Ihren unverkennbaren Look erhalten die Daniel Wellington Uhren durch das Armband. „Natoarmbänder“ heißen die gestreiften Nylonbänder, die es in passenden Farbkombinationen gibt. Der Name NATO-Armband hat sich einfach durchgesetzt, auch wenn natürlich nicht alle Einheiten mit diesem Armband ausgestattet wurden. Das Design wurde 1973 zum ersten Mal im Britischen Verteidigungsministerium vorgestellt. Ein Nato-Armband ist ein Durchzugsarmband mit Metallschließe und zwei Metallringen, um das Armband zu sichern. Wem die sportlich legere Note nicht in die Stimmung passt, wählt ein Lederarmband. Die Entscheidung muss glücklicherweise nicht von Dauer sein, denn die Uhrenarmbänder sind beliebig austauschbar. Und das im Handumdrehen mithilfe eines Pins aus der Uhrenschatulle. Damit werden Daniel Wellington Uhren zu Alleskönnern in Sachen Mode, schließlich werden sie in Material und Farben stilsicher dem Look angepasst.

Da würde ich doch behaupte, das ist genau das richtige für mich. Bis ich auf einer Seite im Netz lese: „Daniel Wellington als ein selbstverständlicher Teil des Preppy-Looks.“ Als ich „preppy“ googel und mir die Bilder anschaue, verstehe ich schon gleich, was der Preppy-Look ist, kenn ich auch, und ja, tatsächlich, auf den Bildern trägt so ein Preppy-Kerl eine Daniel Wellington Uhr. Aber ich bin, glaube ich, kein Preppy. Schnieke? Adrett? Elitär? Konservativer Lebensstil, hüstel, äh, nein. Kein Preppy. Definitiv. Kein Preppy.

Jetzt muss ich also nachdenken. Darf ich eine Daniel Wellington Uhr tragen? Ich beschließe: Ja. Wer Preppy ist, braucht definitiv eine Daniel Wellington Uhr, aber wer eine Daniel Wellington Uhr trägt, ist lange noch kein Preppy. Er freut sich ganz einfach über die Abwechslung, will nicht immer das Gleiche, muss nicht mit der Mode gehen, sondern will das, was schön ist - Das passt schon eher.

Ich bin mir sicher, ich muss mir keine Sorgen über die Mode-Erscheinung einer Daniel Wellington Uhr machen. Sie passt wirklich perfekt zum Dresscode und Lebensstil der Preppies. Diese zeichnen sich aber unter anderem durch eine stilvolle Zeitlosigkeit aus. Minimalistisch, schlicht, aber auch raffiniert und alles andere als langweilig. Das sind Daniel Wellington Uhren.

 

15.01.2015

Max Bill Chronoscope – Junghans Uhren 2015

Max Bill by Junghans Chronoscope, Inhorgenta 2015

Wenn Weihnachten gefeiert ist und das neue Jahr begonnen hat, freuen sich viele darauf, dass endlich wieder alles seinen normalen Gang nimmt. Der Alltag hat schon etwas Beruhigendes. Für mich beginnt dann eine neue aufregende Zeit. Die neuen Kollektionen stehen an und die Spannung steigt: Wer stellt was vor in München auf der Inhorgenta, der größten Uhren- und Schmuckmesse der EU?

Den einen oder anderen Happen bekommen wir schon vorher als Versucherle auf den Tisch. Oft nur in Bildform, denn die Vorfreude ist ja anscheinend die schönste Freude (dem stimme ich überhaupt nicht zu, aber anderes Thema). Junghans hat als Versucherle einen sicheren Verkaufsschlager gewählt und sich für eine Uhr aus der Max Bill Kollektion entschieden: Max Bill Chronoscope.

Der Nachteil dabei: Junghans Max Bill Chronoscope ist keine bahnbrechende Neuigkeit. Gibt es ja schließlich schon. ABER: Ein kurzer Blick auf das Bild genügt: Langweilig ist etwas Anderes! Das klare Max Bill Design übt eine magische Anziehungskraft aus – und das immer wieder auf Neue. Die schmale Umrandung des Zifferblattes lässt den Durchmesser von 40 mm größer erscheinen, durch die feinen Linien bleibt das Gesamtbild dabei jedoch unaufdringlich. Zu diesem dezenten Bild tragen zudem das typische gewölbte Glas und die schlanken Drücker bei. Die wirkliche Neuigkeit findet sich auf dem Zifferblatt. Neben dem Datum zeigt der Max Bill Chronoscope 2015 zusätzlich den Wochentag an. Ein Automatikwerk mit 25 Steinen, 28.800 Halbschwingungen/Stunde und einer Gangreserve von 46 Stunden erweckt die Junghans Max Bill zum Leben. Der Chronograph stoppt Minuten bis zu 12 Stunden. Das dunkle Zifferblatt wird durch die hellbraunen arabischen Ziffern und dem anschmiegsamen gleichfarbigen Lederarmband aufgelockert und verleiht damit der Uhr das gewisse Etwas.

Ich bin mir sicher, dass die neue Junghans Uhr Max Bill Chronoscope nicht nur mich begeistert, sondern die Herzen der Uhrenfans höher schlagen lässt.

Danke Junghans, das Versucherle war erfolgreich und hat Lust auf mehr gemacht!

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