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Tag - Chronograph

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08.08.2014

Mondaine Evo: Bahnhofuhr kann doch jeder, oder?

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Mondaine – Die Schweizer Bahnhofuhr als Armbanduhr. Da fragt man sich doch, was gibt’s da groß zu designen? Zifferblatt schwarz oder weiß, Indexe drauf, vollständige Minuterie, an Zahlen und Ziffern sparen, auch an jeglichem Schnickschnack, breite Zeiger, roter Sekundenzeiger mit Bobbel (der übrigens Kelle heißt) und fertig ist das Ding.

Ha. Falsch gedacht: Da gibt es ganze Kollektionsreihen, die heißen Mondaine Classic, Mondaine simply elegant, Mondaine Strop2Go, Mondaine Aura oder Mondaine Evo oder oder. Und dazu haben Sie auch noch Quarzwerke und Automatikwerke, Großdatum oder Stoppuhr, tragen rote und schwarze und weiße Lederbänder, sogar Milanese-Bänder aus Edelstahl. Einige Uhren haben überhaupt keine Bänder: Es gibt die Bahnhofsuhr auch als Taschenuhr, Tischuhr, Wecker oder Wanduhr. Die Mondaine Uhren sind rund oder eckig, groß oder klein, Herrenuhr oder Damenuhr – kein Wunder also, dass die Anzahl der Anhänger der Schweizer Bahnhofuhr wächst und wächst.

Ich halte heute einen Mondaine Evo Chronographen in der Hand. Anders als die ursprünglichen Classic Modelle haben die Mondaine Evo Uhren ein gerundetes Uhrengehäuse und ein gewölbtes Mineralglas. Die abgerundeten Formen machen den Chronographen geschmeidig, weniger globig, und geben dem so traditionsreichen Zifferblatt einen modernes Gesicht. Das Zifferblatt ist natürlich ein Klassiker, aber alles andere als langweilig. Die erhabenen Indexe, das Großdatum und die Totalisatoren wirken sportlich, ohne dabei das beliebte Design zu stören. Es ist eine Kunst, diese schlichten, klaren und geradlinigen Formen zu einem solch beliebigen Klassiker zu machen. Mal ganz abgesehen von der Schweizer Uhrmacherkunst, die hinter diesen Zifferblättern steht,sind Mondaine Uhren Meisterwerke, in deren Linie sich auch der Mondaine Evo Chronograph einordnen kann. Er ist einfach schön Punkt. 

 

26.06.2014

Tissot Touch Solar - Herrenuhren mit schier endlosen Funktionen

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Im Februar hatte ich es bereits angekündigt: Die Tissot Touch Expert Solar Uhren für Herren kommen – und sind für den Spätsommer angekündigt.

Wenn es von Tissot Neuigkeiten gibt, werden meine Ohren und Augen immer ganz groß, denn Tissot ist sportlich, innovativ und schön. Und eine Tissot Touch mit Solarenergie zu füttern ist brillant. Denn die Energieversorgung von Armbanduhren mit vielen Funktionen (in erster Linie denke ich da natürlich an die Smart Watch) ist ein riesen Thema. Der Strahlenkranz auf dem Zifferblatt der Uhren sorgt dafür, dass Indexe und Zeiger im Dunkeln leuchten und lädt den Akku der Uhr. Und was mach ich bei der nächsten Schlecht-Wetterfront? Kein Problem: Mit vollständig aufgeladenem Akku kann die Uhr unter schlechten Lichtverhältnissen bis zu einem Jahr funktionieren (das ist natürlich auch abhängig von der Nutzung). Zudem reichen bei täglicher Nutzung 7 Minuten Sonnenlicht aus, um den Akku vollständig zu laden.

Ich lasse jetzt mal das Bild für sich sprechen und bemerke nur am Rande, dass die dunklen Zifferblätter, das Titangehäuse mit der Lünette und die ergonomisch geformten Drücker ganz tissotlike Klasse haben. Ich will auf die Funktionen eingehen, die sich alle mit Fingertipp bedienen lassen. Sie sind mannigfaltig und die eine oder andere Funktion muss ich mir selber erst genauer anschauen. Datum (ewiger Kalender mit Datums- und Wochenanzeige), zwei Uhrzeiten, Akkuladestatus-Anzeige, Countdown, zwei Alarmzeiten, Hintergrundbeleuchtung oder Chronograph – damit kann ich etwas anfangen. Bei Azimut geht es aber schon los. Die Tissot Touch Solar hat einen Kompass und im Kompassmodus kann eine Azimutrichtung (praktisch der Kurs) festgelegt und dieser gefolgt werden. Der Azimut ist der Horizontalwinkel zwischen der Richtung eines Gegenstandes und des geographischen Nordpols und wird in Graden gemessen. Die T-Touch gibt ein akustisches und optisches Signal ab, wenn die 6-12 Uhr Achse mit der eingestellten Azimutrichtung übereinstimmt. Hab ich Fragezeichen über dem Kopf? Nein, denn der Aha-Effekt folgt sofort: Die T-Touch Expert Solar hat nämlich darüber hinaus auch eine Regatta-Funktion. Klar, zum Segeln ist der Azimut natürlich praktisch. Die Regatta-Funktion besteht aus einem Countdown, der von 0 bis10 Minuten eingestellt werden kann und als Timer bei der Regatta-Vorstartphase eingesetzt wird. Sobald der Countdown bei null angelangt ist, geht er zu der ganz normalen Zeitname (also dem Chronographen) über. So kann die Wettfahrt zwischen zwei oder mehreren Booten entsprechend gestoppt werden. Zudem gibt es die Möglichkeit, die Uhr mit den Kanonenschüssen zu synchronisieren.

Das ist natürlich noch lang nicht alles. Funktion Wetter: Der Alimeter zeigt den relativen und absoluten Luftdruck an. Wetterveränderungen stehen in Verbindung mit Luftdruckänderungen. Mit zunehmendem Luftdruck klart der Himmel auf – ein „Hoch“ entsteht, entsprechend bedeckt sich der Himmel mit abnehmendem Luftdruck. Die T-Touch Solar misst diese Druckveränderungen und gibt mit Hilfe der Zeiger die Wettervorhersage an. Dabei berücksichtigt die Uhr die Luftdruckveränderungen der letzten 6 Stunden, um die Vorhersage zu berechnen. Der absolute Luftdruck entspricht dem effektiven Luftruck zum Zeitpunkt und Ort der Messung. Der relative Luftdruck wird mit dem absoluten Luftdruck in Bezug auf die Meereshöhe ermittelt. Er hängt also auch von der Klimazone ab, die bei der Uhr entsprechend eingestellt werden kann. Der Höhendifferenzmesser geht wiederum genau mit der Messung des Luftdrucks einher: Mit zunehmender Höhe sinkt der Luftdruck und umgekehrt. Der Höhenmesser misst die Differenz zwischen dem absoluten und dem relativen Luftdruck (in Bezug auf die Meereshöhe) und zeigt die Höhe an. Also auch ein perfektes Instrument für Bergwanderungen.

So, hab ich jetzt noch Fragen? Aber Hallo! Das alles in einer Uhr. Das alles in einer wunderschönen Tissot-Uhr. Nein, keine Fragen mehr.

20.02.2014

Tissot T-Touch Solar: Die weltweit ersten solarbetriebenen Uhren mit Touch Screen

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Versprochen wurde sie uns schon letztes Jahr – aber jetzt wird der Traum einer solarbetriebenen Tissot-Touch endlich Wirklichkeit.

Bisher habe ich nur die Bilder der Damenuhr gesichtet, T-Touch Solar wird aber auch als Herrenuhr in sechs Ausführungen erhältlich sein. Sowohl Damen- als auch Herrenmodelle haben ein Swiss Made Quarzwerk, solarbetrieben mit Akku-Ladeanzeige und ein entspiegeltes, kratzfestes Saphirglas mit Touch Technologie.

Die Funktionen wie Höhenmesser, Barometer, Thermometer, Kompass, 2 Alarme, Timer, Beleuchtung, Chronograph, 2 Zeitzonen und ewiger Kalender können durch Druck auf die Krone und via Sensorglas aktiviert werden.

Technik pur, Funktionen zum blass werden, umweltfreundlich – und dabei trotzdem elegant. Das ist wirklich eine Leistung, die Tissot im Damenmodell sehr schön erbracht hat. Das Solarmodul versteckt sich unsichtbar hinter dem glänzenden Perlmuttzifferblatt, die Digitalanzeige wirkt dezent und die 12 Top Wesselton Diamanten markieren unwiderstehlich jede Stunde. Gehäuse und Armband sind aus hypoallergenem Edelstahl, das Armband lässt sich natürlich entsprechend dem Handgelenksumfang anpassen. Zusätzlich wird das Damenmodell auch mit hautfreundlichem und feuchtigkeitsabweisenden Silikonarmband erhältlich sein. Beide Armbänder haben eine Faltschließe mit Drückern. Alle Touch Solar Modelle sind wasserdicht bis zu einem Druck von 10 bar (100 m).

Die hochmoderne Technologie ist bei den Herrenmodellen in einem Titangehäuse mit  schwarzer PVD-Beschichtung verpackt. Die Herrenuhr hat ein Kautschukarmband und wird wie oben erwähnt in sechs Ausführungen erhältlich sein.

Der Countdown läuft, ich warte gespannt … nein, eigentlich bin ich entspannt, denn ich bin mir sicher, dass Tissot auch mit dem T-Touch Solar Modell wieder einen Volltreffer landen wird!

16.01.2014

Junghans Telemeter: Ein neues Mitglied in der Meister Linie:

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1951 entstand bei Junghans ein Chronograph, der mit dem legendären Schaltradwerk J88 ausgestattet war – und mit einer Tachymeter- und Telemeterskala. Inspiriert von dieser Uhr präsentiert Junghans zur Fachmesse Inhorgenta im Februar die neue Meister Telemeter und schafft es wieder einmal, Tradition und moderne Uhrentechnik gekonnt miteinander zu verbinden.

Ein Telemeter ist ein Entfernungsmesser, der eine Distanz (meist in Kilometern) anzeigt. Ein Beispiel: Zwischen Blitz und Donner werden mit der Chronographenfunktion die Sekunden gestoppt. Diese liefern durch Multifikation mit der Schallgeschwindigkeit das Ergebnis der  Entfernung, das auf einer Telemeterskala abgelesen werden kann.

Ein Tachymeter berechnet die Geschwindigkeit. Er funktioniert in der Regel mit dem Sekundenzeiger der Stoppuhr. Ein Beispiel: Im Auto sitzend wird die Startfunktion des Chronographen betätigt, nach einem Kilometer die Stoppfunktion: Der Stopp-Sekundenzeiger zeigt nun auf der Tachymeterskala die durchschnittliche Geschwindigkeit an.

Eine wirklich wunderschöne Uhr mit einem dezentem und gut ablesbaren Zifferblatt und tollen Zusatzfunktionen! Informationen über den Preis und den Auslieferungszeitpunkt erfahre ich sicher erst auf der Inhorgenta. Ich hoffe, ich bekomme dort die Möglichkeit, die Uhr noch genauer unter die Lupe zu nehmen. Ich werde berichten!