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Tag - Smartwatch

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11.03.2015

Swatch Touch Zero One: Die erste Swatch Smartwatch – nur für Volleyballer?

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Auf diese News haben wir gewartet: Gleichzeitig mit der Apple Watch lanciert auch Swatch die erste Smartwatch. Eine Smartwatch für Beachvolleyballspieler: Swatch Touch Zero One. Erster Gedanke: Wer braucht denn sowas? Wer spielt denn schon Beachvolleyball? Zweiter Gedanke: Eigentlich eine gute Idee. Will man eine Smartwatch für jedermann machen, fehlt dem jedermann immer irgend etwas – das sehen wir an der hiesigen Diskussion über die Apple Watch. Der eine braucht den komischen Schrittzähler nicht, dem nächsten sind die 18 Stunden Akkuleistung zu wenig, der dritte möchte die Uhr gerne mit Edelstahlarmband und fragt sich, wie denn zum Henker ein Edelstahlarmband 500 EUR kosten kann.

Warum also nicht? Eine Smartwatch nur für den Volleyballer. Dem Volleyballer am Strand. Die Uhr zählt die Schritte des Trägers, berechnet daraus, wie viele Meter der Spieler zurückgelegt hat und natürlich wie viele Kalorien hierzu verbraucht wurden. Darüber hinaus misst die Swatch Touch Zero aber auch die Kraft, die beim Baggern aufgewendet wird – und, wie nett eigentlich: Wie häufig der Träger in die Hände geklatscht hat. Die Uhr ist also nicht nur für alle Beachvolleyball-Spieler, sondern auch für deren Fans der perfekte Begleiter - und dabei auch noch sympatisch: Hat man ein Trainingziel erreicht, darf man ein Eis zur Belohnung haben. Alle Infos werden natürlich via Bluetooth an das Smartphone gesendet.

 Und wer braucht die Swatch Touch Zero One? Natürlich nicht nur der Beachvolleyballer, sondern jeder trendbewusste Mensch, der eine sportliche Uhr in bunten, sonnigen Farben sucht, die doch tatsächlich neben all den netten High-Tec-Spielchen Zeit und Datum anzeigt – und das alles auf dem Touch-Screen.

Ich bin mir sicher, der Zero One werden Swatch Touch Zero Two bis NintyNine folgen. Und sie werden smarter und smarter werden. Die nächste Smartwatch von Swatch wird schon vor Ende Mai 2015 erwartet.

10.09.2014

Apple Watch – da streiten sich mal wieder die Geister

Ich gebe zu, auch ich habe gestern neugierig auf die News gewartet. Und ich hab mich gefreut, als mein Handy Pling gemacht hat und die Eilmeldung von Spiegel die Smartwatch von Apple ankündigte. Nur erhielt ich beim Supermarkt an der Kasse keinerlei weitere Details. Als ich aber heim kam, konnte ich zumindest über die Schulter die ersten Bilder der Apple Watch beäugen. Schön, ah cool, hey, gut gelöst, was wird das Ding wohl kosten, schau mal, bin gespannt, muss erst mal sehen, was die Uhr im Vergleich zu den anderen Smartwatches kann, Saphirglas, ach schön, sogar mit Milanese-Armband, … so ungefähr muss es geklungen haben. Positiv, durchaus positiv, aber ich wusste, schon beim ersten Blick in Facebook werden mir wieder die gleichen Kommentare entgegen springen, wie sie nach jeder Apple Produktshow zu lesen sind: Die Das-Ding-ist-der-Hammer-Postings werden kommentiert mit „das kann Android doch schon lang, wer braucht denn so was, keine Innovation“ und und und.

Und was passierte wirklich heute? Es war erstaunlich ruhig. Sogar im bei Spiegel Online muss ich erst mal nach unten scrollen bis ich überhaupt mal Details zur Apple Watch finde. Die elf Seiten Kommentare beruhigen mich aber wieder. Die Welt ist noch in Ordnung. Ich kann mich wie immer zurück lehnen und abwarten, bis die Uhr von Profis durchleuchtet und getestet wurde und mich meinen geliebten philosophischen Fragen widmen: Warum eigentlich Apple Watch, ja, richtig, eine Uhr hat dieses Gerät auch, aber irgendwer sollte doch mal einen neuen Namen erfinden. Nur, weil der kleine Computer am Arm getragen wird, braucht es doch eigentlich nicht Uhr zu heißen. Und: Wer wird die Apple Watch eigentlich verkaufen? Doch nicht etwa der Juwelier um die Ecke?

01.08.2014

Swatch Fitness Uhr – Wie viel Smartwach kann Swatch ohne Apple?

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Lange standen die Gerüchte im Raum: Apple möchte gemeinsam mit Swatch die Smartwatch iWatch entwickeln. Klingt ja auch erst mal plausibel. Swatch gilt als weltweit größter Uhrenhersteller, Apple als dominierender Tech-Konzern, eine Zusammenarbeit, deren Thema vor allem die Erforschung geeigneter Materialien und die Umwandlung von Bewegungsenergie in elektrische Energie sein sollten wäre durchaus vorstellbar.

Vergangene Woche wurde das Gerücht von CEO Hayek dementiert – vielmehr noch: Hayek kündigte gleichzeitig eine eigene Smartwatch an: Swatch möchte nicht von der Software und von Anwendungen anderer Konzerne abhängig sein. Außerdem hat Swatch selbst genügend Knowhow, beliefert schließlich bereits über die Tochterfirma EM Microeletronic zahlreiche Unternehmen mit Modulen für Fitnessarmbänder.

Die neue Swatch Touch dürfen wir Anfang 2015 erwarten. Swatch bleibt watch: Die Swatch Touch soll in erster Linie eine Uhr sein, die um einige Fitness-Funktionen erweitert ist, und selbstverständlich wie die bisherigen Swatch Touch Modelle über die Berührung des Sensorglases bedient wird.

Sind das jetzt gute oder schlechte Nachrichten? Oder sogar eine Sensation? Ich bin eigentlich grundsätzlich mal begeistert – aber ohne Wow-Effekt. Swatch ohne Apple? Find ich gut. Je mehr Auswahl desto besser. Von Swatch erwarte ich Bezahlbarkeit, Trend, Farben, Modellvielfalt, von Apple eher sensationelles Design und Funktionsvielfalt. Nochredet Swatch von einer Fitness-Uhr – anstatt wow entfährt mir eher ein eeendlich. Es wird Zeit, auf den wachsenden Markt für Fitnessbänder und –uhren zu reagieren. Aber: Ich habe das gute Gefühl, dass das Wow mit den ersten Modellen kommen wird. Wir reden hier schließlich von Swatch. Swatch hat mich noch nie enttäuscht! Ich weiß jetzt schon: Haben will!